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Hass im Internet nimmt zu

Kompetenznetzwerk stellt repräsentative Studie vor: „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ – so heißt die Studie, deren Ergebnisse Bundesfamilienministerin Lisa Paus heute gemeinsam mit dem „Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz“ vorstellte. Es handelt sich um die erste umfassende und bundesweite Erhebung zu Hass im Netz seit 2019.
 
Die repräsentative Studie zeigt, dass Hass im Netz alltäglich ist und weiter zunimmt. Fast jede zweite Person in Deutschland (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) und bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto.

Das hat – so zeigt die Studie weiter – auch Einfluss auf die freie Meinungsäußerung im Netz. Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 Prozent der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat.

Die Studie sowie alle präsentierten Materialien und Informationen finden Sie auf der Website des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz.

Hintergrund Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert zivilgesellschaftliche Träger auf kommunaler, Landes- und Bundesebene in den Themenfeldern Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Das „Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz“ ist eines von 14 bundesweit agierenden Kompetenznetzwerken und -zentren im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die fünf Träger Hate Aid, Das Nettz, Neue Deutsche Medienmacher*innen, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und Jugendschutz.net bearbeiten das Thema Hass im Netz dabei aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/hass-im-internet-nimmt-zu-236278

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Weltfrauentag: Der Internationale Frauentag – lieber gleich berechtigt!

Am Internationalen Frauentag – oder einfach Frauentag – demonstrieren Frauen weltweit für gleiche Rechte und ein selbstbestimmtes Leben für Frauen. Der 8. März ist der Internationale Frauentag – seit mehr als 100 Jahren. Doch viele Ziele müssen noch erreicht werden, bis Frauen wirklich gleichgestellt sind. Dafür kämpfen wir Gewerkschaften.

Dafür kämpfen wir – am Frauentag und jeden Tag!

Wir Gewerkschaften haben uns schon vor über 100 Jahren – und seitdem immer! – für Frauenrechte stark gemacht. Viele Gewerkschafterinnen haben für das Frauenwahlrecht gekämpft, für Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben, das finanziell unabhängig geführt werden kann. Für den DGB ist der Internationale Frauentag ein wichtiger Tag – an dem klar wird, welche Ziele noch nicht erreicht sind. Und: Wo die Politik dringend tätig werden muss, um gleiche Chancen und Rechte für Männer und Frauen voranzubringen.

Weiterlesen und Quelle unter: https://www.dgb.de/schwerpunkt/internationaler-frauentag-weltfrauentag

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Rauschen im Blätterwald …

Neue Züricher Zeitung (NZZ): Kriege, unkontrollierte Migration und Extremisten: Die Deutschen fühlen sich immer unsicherer

Einwanderer und extreme Gruppierungen machen den Bürgern der Bundesrepublik laut einer aktuellen Umfrage zunehmend Angst. Auch der Kriegsverlauf in der Ukraine und die mögliche Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus lösen Sorgen aus.© Weiterlesen auf https://www.nzz.ch/international/sicherheitsreport-2024-die-deutschen-fuehlen-sich-zunehmend-unsicher-ld.1776438

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10 Jahre Tag der Theaterpädagogik

Wendepunkte, Erlebnisse, Erfahrungen? Aufruf zur gemeinsamen Sammlung

Am 3. Mai 2024 jährt sich der Tag der Theaterpädagogik „Mehr Drama, Baby“ (https://mehrdramababy.de) zum 10 Mal! Das Jubiläum bietet den Anlass für einen Blick zurück: Was hat sich in dem letzten Jahrzehnt in der Theaterpädagogik getan?

Wie jedes Jahr wollen wir als Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT) den Fokus auf unser Tun und unseren Berufsstand lenken. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ), dem Bund deutscher Amateurtheater (BDAT), der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater (BAG), dem Bundesverband Theater in Schulen (BVTS) und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), werden wir die Theaterpädagogik feiern.

Für ein multiperspektivisches Panorama werden wir Eure Erfahrungen und Erlebnisse sammeln, die in Eurer Berufsbiografie als Theaterpädagog*in prägend waren: die theaterpädagogische Praxis zwischen Mühsal, pädagogischen Herausforderungen, existentiellen Unsicherheiten und Freude, Entfaltungsmöglichkeiten und gesellschaftlicher Relevanz.

Was ist in 10 Jahren passiert an Wachstum und Entwicklung?
Welche Langzeiteffekte habt Ihr erlebt?
Was waren Eure Wendepunkte in der Positionierung zu dieser Arbeit?

Wir freuen uns auf Eure Einsendungen – jederzeit und spätestens bis zum 03.04.2024 an mehrdramababy@butinfo.de Das kann in schriftlicher, audiovisueller oder grafischer Form sein – mit oder ohne Kommentar, wenige Sätze oder längere Ausführungen (max. 3500 Zeichen inkl. Leerzeichen, max. 2 Minuten). Die gesammelten Beiträge sollen in einer geeigneten Dokumentationsform einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen und Quelle unter: https://www.butinfo.de/aktuell/10-jahre-tag-der-theaterpaedagogik

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BpB: Sicherheitspolitische Presseschau

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet z.B. nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu sicherheitspolitischen Fragen, den Folgen des Terrorismus und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/themen/sicherheitspolitische-presseschau

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Oskar ist da. Für alle. Immer.

Das Leben mit einem unheilbar erkrankten Kind ist ein Leben im permanenten Ausnahmezustand. Ein ständiger Kampf um Normalität und jeden kleinen Glücksmoment, jeden Tag auf Neue. Auch das Weiterleben in Trauer ist eine extreme Herausforderung. Unabhängig, ob sie ihr Kind während einer Schwangerschaft, durch Krankheit, Unfall oder Suizid verloren haben und wie lange das her ist – in der Trauer braucht es besondere Unterstützung.

Weitere Informationen und Quelle unter: https://www.frag-oskar.de/

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Semantische Kämpfe

Die Bedeutung von Ausdrücken kann umstritten sein. Beim Kampf um Wörter geht es darum, die eigene Perspektive als die allein gültige oder zumindest überlegene zu präsentieren und durchzusetzen.

Unter dem Oberbegriff Semantische Kämpfe werden in der Linguistik Versuche zusammengefasst, die darauf abzielen, den eigenen Sprachgebrauch durchzusetzen und gleichzeitig gegnerische Sprachkonzepte zu diskreditieren. Die in der Linguistik ursprünglich gebrauchte Bezeichnung Begriffe besetzen wurde zugunsten eines umfassenderen Konzepts ersetzt. Beide Ausdrücke (Semantische Kämpfe wie Begriffe besetzen) sind metaphorisch. Die Kriegsmetaphern (besetzen, Kämpfe) deuten darauf hin, dass die Bedeutung von Ausdrücken umstritten sein kann und keineswegs abschließend feststeht. In diesem Zusammenhang ist manchmal auch vom Streit um Worte die Rede. Bekannte Buchtitel wie Kontroverse Begriffe (Stötzel/Wengeler 1995) oder Brisante Wörter (Strauß/Haß/Harras 1989) spielen ebenfalls auf dieses Phänomen an.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/themen/parteien/sprache-und-politik/545294/semantische-kaempfe/

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Comic Wettbewerb für Jugendliche: „Sport – zwischen Krieg und Frieden“

Der Sport birgt mit großen Emotionen immer auch die Gefahr einer Instrumentalisierung – für überhöhten Nationalismus, für Rassismus und Sexismus. Doch kann der Sport auch als das Gegenteil von gewalttätiger Aggressivität und Ausgrenzung verstanden werden, als Ausdruck von Dialog und Versöhnung. Die Ideen der Olympischen Spiele und Friedensläufe sind Beispiele dafür. Aber kann der Sport Kriege verhindern und Frieden sichern? Welche Rolle können Sportlerinnen und Sportler in Konflikten spielen? Sind sie Teil der Propaganda oder ermöglichen sie Versöhnung? Welche Sportgeschichten zwischen Krieg und Frieden fallen euch ein?

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. freut sich auf eure Comics bzw. Mangas!

Die detaillierte Ausschreibung sowie die Teilnahmebedingungen sind in der Mediathek abrufbar.

Einsendeschluss: 31.03.2024

Weitere Informationen und Quelle unter: https://www.volksbund.de/schulen-und-hochschulen/wettbewerbe