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Rauschen im Blätterwald …

NDR: Von der Kita in die Schule. Warum das immer mehr Kindern schwerfällt

Die Schuleingangsuntersuchungen liefern jedes Jahr ein umfängliches Bild zum Entwicklungsstand von Kindern. Seit einigen Jahren nehmen Auffälligkeiten und Förderbedarfe jedoch zu. Ein neues Programm soll nun den Fokus verändern.

© Hören auf https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/von-der-kita-in-die-schule-warum-immer-mehr-kindern-schwerfaellt,schuleingangsuntersuchung-104.html

WERTvolle Wimmelgeschichten

Wertebildung ist ein zentraler Teil von Bildung und vollzieht sich in der Auseinandersetzung des Einzelnen mit seiner sozialen Umwelt, v.a. durch das Erleben und Reflektieren von Werten, Normen und Regeln. Werte „entstehen“ in der Begegnung sowie Interaktion von und mit Menschen.
So erfolgt Wertebildung meist implizit, also fortwährend „nebenbei“, in dem Werte im Alltag erfahren, erlebt und erlernt werden. Vorbilder, d.h. persönliche Beziehungen und Bindungen sind für die Entwicklung von Werten entscheidend.
Explizite Wertebildung zielt darauf ab, mit Kindern über Werte, Normen und Regeln ins Gespräch zu kommen.
Genau dazu laden die 4 DialogBilder ein, die im Projekt „WERTvolle Wimmelgeschichten“ im Rahmen des Förderprogramms „Erstellung von digitalen Lehr- und Lernmitteln mit Citizen Science-Methoden der Innovationsstiftung für Bildung“ von der Education Group entwickelt und erstellt wurden.

Aufbereitet als mehrsprachige eBooks

Die WERTvollen Wimmelgeschichten wurden als digitales Blätterbuch umgesetzt. Jede Detailszene aus dem Bild wird mehrsprachig angeboten. Sowohl Text sowie Audio zur Detailszene stehen in 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Rumänisch, Albanisch, Türkisch, Arabisch) zur Verfügung. Die Sprache kann per Mausklick einfach gewählt und die Impulsfragen angehört werden. Die eBooks werden unter der Creative-Commons-Lizenz cc-by-nc-sa zur Verfügung gestellt.

Weiterlesen und Quelle: https://themen.schule.at/themen/dialogbilder

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Vorreiter in der digitalen Bildung ausgezeichnet

Smart-School-Preisverleihung 2026

Die Verleihung zeichnete Schulen aus, die mit innovativen Lernkonzepten Jugendliche gezielt auf die digitale Welt vorbereiten. Verliehen wird der Preis vom Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, Bitkom e.V.

Am 16. April hat Bundesbildungsministerin Karin Prien bei einer Preisverleihung in Berlin die Gewinnerschulen des Smart-School-Wettbewerbs 2026 gewürdigt. Mit der Auszeichnung prämiert der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, Bitkom e.V., Schulen, die die digitale Bildung konsequent weiterentwickeln, innovative Lernkonzepte realisieren und ihre Schülerinnen und Schüler gezielt auf die digitale Welt vorbereiten. Die Preisträger erlangten damit das offizielle Siegel „Smart School“. Karin Prien übernahm den Vorsitz der Jury.

Den digitalen Wandel pädagogisch umsetzen 

Die Smart-School-Initiative stärkt seit zehn Jahren den digitalen Wandel an unterschiedlichen Schulformen in ganz Deutschland. Prämiert werden Schulen, die moderne Infrastruktur, digitale Unterrichtsgestaltung und pädagogische Innovationen überzeugend und verantwortungsvoll miteinander verbinden – und damit zeigen, wie Lernen im 21. Jahrhundert gelingen kann.

Der Smart-School-Wettbewerb setzt ein starkes Zeichen für eine lebensnahe Bildung. Er macht sichtbar, wie engagiert Schulen und Lehrkräfte bundesweit daran arbeiten, den digitalen Wandel pädagogisch sinnvoll umzusetzen. 

Bewerbungsrunde 2027

Das Engagement einzelner Schulen ist ein guter Anfang, um Schülerinnen und Schüler mit der digitalen Welt besser vertraut zu machen. Das Ziel ist, gute Ideen in die Breite zu bringen. Deshalb wird in der nächsten Bewerbungsrunde des Smart-School-Wettbewerbs der Transfer im Fokus liegen. Hier sollen Kooperationen gefördert, Partnerschaften gestärkt und der Austausch intensiviert werden. Die Gewinner der kommenden Runde werden 2027 ausgezeichnet.Weiterlesen und Quelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/alle-meldungen/karin-prien-zeichnet-vorreiter-in-der-digitalen-bildung-aus-283380

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Schweigen ist nicht neutral – Menschenrechtliche Anforderungen an Neutralität und Kontroversität in der Schule

Wahlen oder aktuelle Kontroversen in Medien und Gesellschaft sind ein willkommener Anlass, politische Prozesse auch in der Schule zu erörtern. Viele Lehrpersonen sind jedoch verunsichert, was die Behandlung von Parteien und politischen Standpunkten betrifft: Wie sehr können sie sich positionieren, ohne das Neutralitätsgebot zu verletzen? Welche Bedeutung haben Begriffe wie das Kontroversitätsgebot aus dem Beutelsbacher Konsens? Sollen Lehrpersonen diskriminierende Äußerungen, die im Unterricht fallen, tolerieren oder einschreiten? Die Menschenrechte können hier für Klarheit sorgen.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/553469/schweigen-ist-nicht-neutral

Feierliche Unterzeichnung der gemeinsamen Erklaerung zur Einfuehrung des Faches „Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsaetzen“ am 05.09.2025 im Gaestehaus der Staatskanzlei in Hannover.
Bischof Thomas Adomeit (Ev.-luth. Kirche in Oldenburg), Kultusministerin Julia Willie Hamburg und Bischof Heiner Wilmer (Bistum Hildesheim), nach der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklaerung.

Foto: Jens Schulze

Neues Schulfach „Christliche Religion“ startet 2026 in Niedersachsen

Katholische Bistümer, evangelische Kirche und das Land Niedersachsen führen ab August 2026 das Fach „Christliche Religion“ ein. Es ersetzt die bisherigen konfessionellen Fächer und wird bundesweit einmalig gemeinsam verantwortet.

In Niedersachsen gibt es bald ein neues Schulfach: Die evangelischen Kirchen und katholischen Bistümer in Niedersachsen haben am 5.9.2025 im Gästehaus der Landesregierung in Hannover eine Vereinbarung mit dem Land Niedersachsen über die Einführung des Unterrichtsfachs „Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsätzen“ (kurz: Christliche Religion) unterzeichnet.
Anstelle der bisherigen Unterrichtsfächer Evangelische Religion und Katholische Religion wird an den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen ein Religionsunterricht eingeführt, der inhaltlich gemeinsam von den katholischen Bistümern und evangelischen Kirchen in Niedersachsen verantwortet wird. Das Fach wird aufsteigend im Primarbereich und im Sekundarbereich I zum 01.08.2026 verpflichtend eingeführt. In dieser Form ist das Fach einmalig in Deutschland.

Weiterlesen und Quelle: https://www.erzbistum-paderborn.de/news/neues-schulfach-christliche-religion-startet-2026-in-niedersachsen/-ki-in-der-bildung-aus/

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Plastikfreie Schule

Einfach nachhaltig handeln

Entdecke, wie leicht sich Plastik in der Schule und zuhause ersetzen lässt: praxisnah, motivierend, ohne Verzicht und mit Mehrwert. Für ein neues, positives Verständnis von Nachhaltigkeit –  und viel Spaß beim Projekt. 

Gemeinsam Plastik vermeiden

Schülerinnen und Schüler entdecken, wo Plastik überflüssig ist – und entwickeln eigenständig Lösungen, die sich oft sogar besser anfühlen. Sie erleben echte Wirkung und werden zu Vorbildern für Mitschülerinnen und Mitschüler und für ihre Familien.
Klare Schritte und erkennbare Erfolge stärken die Gemeinschaft und machen Selbstwirksamkeit erfahrbar. Daraus entsteht ein motivierendes, alltagsnahes Verständnis von Plastikvermeidung – ganz ohne Verzicht.
Die Ergebnisse werden sichtbar und dokumentiert. Am Ende steht das Siegel „Plastikfrei Schule“ als Anerkennung und Anstoß zum Weitermachen.

Erkennen – Bewerten – Handeln

Die Plastikflut belastet Umwelt, Klima und Gesundheit. Weltweit werden nur etwa 10–15 % der Kunststoffe stofflich recycelt – der Rest wird verbrannt oder entsorgt. Die zentrale Lösung: weniger Plastik nutzen. Hier setzt das Projekt an. Ausgehend von ihrer Lebenswelt entwickeln Schülerinnen und Schüler eigene Handlungsmöglichkeiten.
Sie beginnen mit einem Plastik-Check, erkennen unnötiges Plastik und erarbeiten Alternativen. Leitfäden, Checklisten und unsere Mediathek unterstützen bei der Umsetzung.
Die Schülerinnen und Schüler lernen im Alltag, nachhaltig zu denken, verantwortungsvoll zu handeln und ihre Welt aktiv mitzugestalten – in der Schule und zuhause.

Weiterlesen und Quelle : https://www.das-macht-schule.net/plastikfrei-schule

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Wie sieht die Zukunft von KI in der Bildung aus?

KI in der Bildung: Wann ist sie sinnvoll? Zara Rahman und Frederike Kaltheuner erklären, warum kritisches Hinterfragen und die Entscheidung der Lehrkräfte über den Einsatz von KI zentral sind.

Vielleicht fragt ihr euch, ob und wann der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich sinnvoll ist. Darüber haben wir mit der Digital-Wissenschaftlerin Zara Rahman und der Digital-Expertin Frederike Kaltheuner gesprochen.

Zara Rahman betont, dass KI niemals imstande sein wird, völlig neutrales Wissen zu übermitteln. Anstatt der Technologie blind zu vertrauen, empfiehlt sie, kritisch zu hinterfragen, woher die KI-Systeme kommen und wofür sie benutzt werden.

Frederike Kaltheuner fordert, dass die Entscheidungsgewalt über Bildungs-Tools nicht bei großen Tech-Konzernen liegen sollte. Sie findet, dass die wahre Expertise für die Gestaltung von Unterricht bei den Lehrkräften selbst liegt und sie deswegen auch bestimmen sollten, wie und wann Technologie pädagogisch wertvoll eingesetzt werden kann.

Beide haben wir für euch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KI: Macht, Mythen, Missverständnisse“ von SUPERRR getroffen. SUPERRR ist ein Think-Tank, der sich auf digitale Themen spezialisiert hat und gerade viel zum Thema KI forscht.

Artikel und Interviews lesen und Quelle: https://www.bpb.de/mediathek/reihen/werkstatt-reels/576314/werkstatt-nachgefragt-wie-sieht-die-zukunft-von-ki-in-der-bildung-aus/

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Rauschen im Blätterwald …

News4teachers: Fahren die Länder das Startchancen-Programm vor die Wand? Kompetenz-Chaos, Bürokratie-Irrsinn, Stellenstreichungen – Kritik wächst

20 Milliarden Euro für 4.000 Schulen mit besonders hohem Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler – das Startchancen-Programm gilt als das größte Bildungsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Ziele sind hoch gesteckt: mehr Chancengerechtigkeit, ein geringerer Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg, bessere Basiskompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen und damit eine Stärkung der Leistungsfähigkeit des gesamten Bildungswesens. Doch davon ist das Programm weit entfernt. Die Kritik nimmt zu – jetzt auch aus der Wissenschaft. Und ein (erstes?) Bundesland nutzt die Bundesförderung offenbar, um eigenes Engagement zurückzufahren.

© und weiterlesen auf https://www.news4teachers.de/2026/03/fahren-die-laender-das-startchancen-programm-vor-die-wand-kompetenz-chaos-buerokratie-irrsinn-stellenstreichungen-die-kritik-waechst