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Rauschen im Blätterwald …

news4teachers: Digitalpakt 2.0 startet – Prien: „Die deutsche Schulbildung wird digital anschlussfähig“

Der jahrelang verhandelte Digitalpakt 2.0 ist formal besiegelt. Nachdem alle Länder die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet hatten, hat nun auch Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) ihre Unterschrift geleistet. Damit können die Bundesmittel für die Digitalisierung der Schulen fließen – rückwirkend zum 1. Januar 2026. Insgesamt wollen Bund und Länder in den kommenden fünf Jahren fünf Milliarden Euro bereitstellen.

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Brief an den Baden-Württembergischen Kultusminister Andreas Jung

Sehr geehrter Herr Kultusminister Andreas Jung,

ich bin Geschäftsführerin der didactmedia GmbH. Wir sind seit über 30 Jahren Partner der Medienzentren der Länder und der Kommunen im gesamten deutschsprachigen Raum. Und wir sind der größte Medienanbieter aus Baden-Württemberg, der exklusiv für diesen Markt didaktische Medien produziert. Zufällig sitzen wir in ihrem ehemaligen Bundestagswahlkreis am Konstanzer Seerhein. Gerade deswegen würde es mich freuen, wenn Sie sich mit meinem Schreiben persönlich auseinandersetzen könnten.

Wir haben mit Unverständnis und Überraschung von den Unregelmäßigkeiten und dem Fehlverhalten in der Führung des Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) erfahren. Überrascht deshalb, weil wir im LMZ seit vielen Jahren mit hochqualifizierten Menschen in funktionierenden Abläufen zusammenarbeiten. Aus Ihrem Ministerium wird kommuniziert, dass auf Verfehlungen Einzelner mit der Zerschlagung des LMZ und der kommunalen Medienzentren reagiert werden wird. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Hat das eine doch nichts mit dem anderen zu tun. Strukturelle Probleme gibt es offensichtlich bei der Aufsicht über die Behörde, nicht jedoch bei der erfolgreichen und unverzichtbaren Arbeit der Medienzentren.

Die Konsequenzen aus dem Skandal beim LMZ scheinen mir nicht bis zu Ende durchdacht. Als engagierter Anbieter hoher Medienqualität im Unterricht sind wir auch hinsichtlich der Digitalisierung des Unterrichts mit Herzblut bei der Entwicklung dabei. Neben der Begutachtung und Lizensierung von didaktischen Medien leistet das LMZ in Kooperation mit den kommunalen Medienzentren eine Vielzahl an wertvollen Aufgaben zum digitalen Wandel der Schulen, welche die kommunalen Schulträger nicht selbst leisten oder finanzieren können.

Wenn ich mir nur am Beispiel Konstanz die Folgen ansehe, wird mein Unverständnis deutlich: Im Kreismedienzentrum wird eine hervorragende und funktionierende Arbeit durch die Leitung und durch die Regioberater für die Bereiche Pädagogik und Technik des LMZ geleistet. Die Stadt Konstanz als Schulträger hat erst kürzlich 1 600 Tablets für den Unterricht beschafft. Wer soll den Service übernehmen, wenn nicht das kommunale Medienzentrum? Wo sollen die kommunalen Schulträger diese qualifizierten Ressourcen sonst hernehmen?

Das Kultusministerium hat mehrfach in- und extern kommuniziert Leitung und Regioberaterstellen des LMZ aus den kommunalen Medienzentren abziehen zu wollen und wieder in den Schuldienst zu integrieren. Wenn Sie das umsetzen, wird ohne Not aufgebaute Kompetenz in breiter Fläche verloren gehen.

Zeigen Sie mir den Kämmerer in einem Landkreis oder einer Stadt in Baden-Württemberg, der Leitung und Berater in seinem kommunalen Medienzentrum auf eigene Haushaltsstellen ersetzt. Sie stellen kommunale Schulträger also mit der Entbindung der Pflichtaufgaben vor unlösbare Aufgaben und entlasten diese nicht.

Wollen Sie jetzt wieder zurück zu einer Struktur bevor es diese durch das LMZ finanzierten Stellen bei den kommunalen Medienzentren gab? In jeder einzelnen Schule kümmert sich dann wieder der „Computerlehrer“ (auch Landesbeamte!) naturgemäß eher schlecht als recht um alle Netzwerk- und Hardware-Belange und um die Medienkompetenz an der jeweiligen Schule? Nicht umsonst wurde vom LMZ gehandelt, um dieses Flickwerk zu beenden.

Welche Idee hat diesbezüglich Ihr Ministerium nach der Wiedereingliederung der abgeschafften Leitungsstellen und Berater-Fachstellen in den Schuldienst? Neue Stellen dafür aufbauen? Und vom wem? Oder die kommunalen Schulträger mit ihren Problemen einfach allein lassen?

Ich kann bislang kein Konzept erkennen. Können Sie dieses der Öffentlichkeit transparent machen? Es muss ja in Ihrem Ministerium ein Plan vorliegen, wenn Sie das Ergebnis schon offen kommunizieren: Defacto Auflösung von LMZ und kommunalen Medienzentren.

Ich fürchte, wenn Sie die Struktur des LMZs und der kommunalen Medienzentren jetzt mit dem Vorschlaghammer zertrümmern, werden Ihnen und vor allem den kommunalen Schulträgern einige Brocken schmerzhaft und teuer auf die Füße fallen.

Der Schulalltag sieht trotz guter Lösungsangebote für die Nutzung digitaler Medien im Unterricht wie die Sesam-Mediathek verheerend aus. In Baden-Württemberg werden täglich durch Vorführung von Filmausschnitten und Videos „aus dem Internet“ im Unterricht tausendfach Urheberrechte verletzt. Nur weil nach dem Prinzip gehandelt wird „wo kein Kläger, da kein Richter“ ist das kein haltbarer Zustand, der vom Ministerium geduldet werden kann. Wir als Anbieter rechtssicherer und fachlich geprüfter Medien halten still, sehen aber mit Sorge, dass sich die Sesam-Mediathek bei vielen Lehrkräften längst nicht als Standard durchsetzt. Hier wäre es wichtig anzusetzen und sowohl für Rechtssicherheit als auch für Qualität zu sorgen.

Wie sollen Pädagogen jungen Menschen Medienkompetenz vermitteln, wenn sie selbst Unterrichtsmaterial aus dem Internet „klauen“, ein solches Beispiel geben und selber kein Unrechtsbewusstsein dafür entwickelt haben. Willkürlich aus dem Internet zusammengeklaubte Filmausschnitte sind weder auf Qualität noch auf Fakten geprüft. Und weder Qualität noch Fakten sind dann auch nur im Ansatz gewährleistet.

Ganz ehrlich: Auch mit fachlichen Regioberatern des LMZs haben wir an diesem Punkt noch eine lange Wegstrecke vor uns. Schulungsangebote allein werden da nicht ausreichen. Die vertrauensvolle, kontinuierliche Beratung vor Ort durch das Medienzentrum scheint mir unersetzbar. Gerade weil die Leitungsstellen im praktischen Schuldienst aktiv und direkt als persönliche und individuelle Berater in den regionalen Schulen verankert sind. Nur im kommunalen Medienzentrum kommt alles aus einer Hand: Beratung, Bereitstellung von Angeboten, Medien und Technik. Nur das kommunale Medienzentren kennt den zielgenauen Bedarf an Medien und Technik der jeweiligen Region und Struktur von Schulen.

Digitale Unterrichtsqualität wird nur durch Prüfung, Lizensierung und die medienpädagogische Beratung von Fachleuten vor Ort erreicht. Nur eine professionelle Bereitstellung lehrplanbezogener und auf Eignung geprüfter Medien schafft Qualität und Rechtssicherheit beim Einsatz didaktischer Medien im Unterricht. Die kommunalen Medienzentren sind die Kompetenzzentren für diese Aufgaben. Wie wollen Sie diese Kompetenzzentren ersetzen?

Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Die aus Ihrem Ministerium behaupteten Doppellizensierungen von Land und Kommunen können wir nicht bestätigen. Bei der Angebotsabgabe für den landeseitigen Lizenzerwerb didaktischer Medien war vom LMZ immer Ankaufsbedingung von kommunalen Medienzentren erworbene Lizenzen dem Land in Abzug zu bringen. Was selbstverständlich auch geschah. So hat das Land immer nur Lizenzen für die kommunalen Medienzentren erworben, die noch nicht lizensiert hatten.

Ich habe keine Zweifel daran, dass lehrplanbezogene, auf Qualität geprüfte didaktische Medien mit Rechtssicherheit auch in Baden-Württemberg weiter einen Markt haben. Ich sehe aber auch mit Sorge die Unsicherheit, die jetzt schon bei den kommunalen Medienzentren und deren Trägern entstanden sind.

Medienbeschaffung und aufgebaute Angebote sind ohne Not durch die Ankündigungen Ihres Ministeriums schon jetzt beeinträchtigt. Die Verunsicherung ist groß. Stagnation tritt ein. Das ist das Letzte was wir bei der Digitalisierung von Schule gebrauchen können.

Wenn ich mir die Landtagsdebatte vom 23. Juli 2026 ansehe, sprechen selbst die Regierungsparteien völlig konträr zu den Konsequenzen aus dem Skandal beim LMZ. Selbst beim Wortbeitrag aus der CDU-Fraktion wurde das LMZ nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Nur Ihr Ministerium bewies im Plenum große Entschlossenheit nun Fakten schaffen zu wollen. Diese wurden auch bereits vielfach kommuniziert ohne den parlamentarischen Prozess in der Sache abzuwarten. Ich bin Laie im parlamentarischen Geschäft. Aber ist das üblich?

Ich habe Sie als umsichtigen und überlegten Parlamentarier unseres Wahlkreises wahrgenommen und erlebt. Gerade deswegen bitte ich Sie: versachlichen Sie die Debatte, handeln Sie überlegt und erhalten oder erarbeiten Sie verantwortungsvolle Konzepte. Und sorgen Sie nicht weiter für Unsicherheit, welche die Abläufe jetzt schon erheblich stört.

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Petition „Keine Medienbildung ohne Medienzentren!“

Landesmedienzentrum und regionale Medienzentren erhalten und zukunftsfähig weiterentwickeln
Unser Appell an die Landesregierung und den Landtag von Baden-Württemberg:

Baden-Württemberg braucht eine starke, verlässliche und flächendeckende Medienbildung.
Schulen und Lehrkräfte stehen vor enormen Herausforderungen: Künstliche Intelligenz verändert Lernen und Lehren, soziale Medien prägen die Lebenswelt junger Menschen, Desinformation stellt demokratische Bildung vor neue Aufgaben und digitale Technologien entwickeln sich mit hoher Geschwindigkeit.
Doch Medienbildung betrifft nicht nur Schulen und junge Menschen.
Kinder, Jugendliche, Eltern, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren müssen gleichermaßen in die Lage versetzt werden, digitale Medien sicher, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen.
Gerade deshalb braucht Baden-Württemberg kompetente Ansprechpartner, verlässliche Strukturen und fachkundige Unterstützung.

Wir appellieren daher an die Landesregierung und den Landtag von Baden-Württemberg:
Erhalten Sie das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg als eigenständige und leistungsfähige Einrichtung und sichern Sie die Zukunft der Stadt- und Kreismedienzentren als flächendeckende regionale Infrastruktur.
Notwendige Reformen und eine konsequente Aufarbeitung festgestellter Missstände unterstützen wir ausdrücklich.
Aufklärung, Transparenz und Reform sind notwendig. Die Auflösung gewachsener Strukturen ist es nicht.

Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-medienbildung-ohne-medienzentren  

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Rauschen im Blätterwald …

DLF: „Größte Sorge ist die Digitalisierung“ – Forscher sieht Nachholbedarf an Schulen

Deutschlands Schulen bereiten Kinder und Jugendliche nach Ansicht des Bildungsforschers Olaf Köller nicht ausreichend auf die Anforderungen der Zukunft vor. Vor allem mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung sieht der Professor an der Universität Kiel deutlichen Nachholbedarf.

© Hören auf https://www.deutschlandfunk.de/groesste-sorge-ist-die-digitalisierung-forscher-sieht-nachholbedarf-an-schulen-102.html

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellt in der Bundespressekonferenz den Verfassungsschutzbericht 2025 vor am Dienstag, Juni. 30, 2026 .

Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat am 30. Juni gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, in der Bundespressekonferenz in Berlin den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 vorgestellt. Der Bericht zeigt deutlich: Die Bedrohung durch Extremisten steigt in allen Phänomenbereichen.

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 58.851 Straftaten mit extremistischem Hintergrund verzeichnet (2024: 57.701). Die Zahl der darin enthaltenen Gewalttaten stieg mit rund 10 Prozent deutlich auf 3.294 (2024: 2.976).

Anstieg des Personenpotenzials in allen Bereichen
Das Personenpotenzial im Rechtsextremismus ist 2025 noch einmal weiter deutlich um rund 17 Prozent angewachsen (2025: 58.700; 2024: 50.250). Die Zahl der gewaltorientierten Rechtsextremisten stieg dabei auf 15.600 (2024: 15.300) an. Das linksextremistische Personenpotenzial stieg im Jahr 2025 auf 42.200 Personen (2024: 38.000). Davon sind 11.600 gewaltorientiert (2024: 11.200). Im Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus ist das Personenpotenzial leicht von 28.280 (2024) auf 28.645 gestiegen. Zugleich nimmt das gewaltorientierte islamistische Personenpotenzial auf geschätzt 9.110 (2024: 9.540) geringfügig ab. Das Personenpotenzial im auslandsbezogenen Extremismus ist von 32.500 (2024) auf 33.850 Personen im Berichtsjahr weiter angestiegen. Das gewaltorientierte Personenpotenzial in diesem Bereich umfasst rund 22.000 Personen.

Soziale Medien als Treiber von Propaganda und Radikalisierung
Extremistische Akteure sind besonders in sozialen Medien, wie zum Beispiel auf Instagram oder TikTok aktiv, um für die Teilnahme an Veranstaltungen zu mobilisieren und Propagandainhalte zur Radikalisierung der Nutzerinnen und Nutzer zu verbreiten. Es bilden sich gemeinsame Resonanzräume, weitverzweigte, oft internationale Vernetzungen, die zu einer schnelleren Radikalisierung häufig sehr junger Menschen führen. Auch reichweitenstarke Onlinemedien und sogenannte Content-Creators fungieren dabei als Multiplikatoren zur Verbreitung der jeweiligen Ideologie. Auch Gaming-Plattformen, wie beispielsweise Roblox werden von extremistischen Akteuren gezielt genutzt, um junge Menschen anzusprechen und ideologisch zu beeinflussen.

Den Verfassungsschutzbericht 2025 finden Sie unter:
www.bmi.bund.de/VSB2025
www.verfassungsschutz.de

Weiterlesen und Quelle: https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/pressemitteilung-2026-vsb-2025.html

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Portal „Rechtsextremismus im Internet“

Das Propaganda-Potential des Internets hat die rechtsextreme Szene schon vor Jahren erkannt. Tausende rechtsextreme Inhalte finden sich im Netz, viele davon amateurhaft und unattraktiv. Doch es gibt auch Experten in der Szene, die hochprofessionell und erfolgreich im Netz agieren.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/180744/rechtsextremismus-im-internet/

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Rauschen im Blätterwald …

ZDFheute: Schulleiter „Mein Parteibuch ist das Grundgesetz“

|Bildung zählt zu den Wahlkampfthemen in Sachsen-Anhalt. Die AfD will die Schulpflicht abschaffen und fordert ein „Neutralitätsgebot“. Ein Schulleiter spricht über mögliche Folgen.

© Weiterlesen auf https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-sachsen-anhalt-bildung-schule-wahlkampf-neutralitaetsgebot-100.html  

Schulbarometer

Deutsches Schulbarometer Lehrkräfte 2026

Die Robert Bosch Stiftung lässt regelmäßig repräsentative Befragungen zur aktuellen Situation der Schulen in Deutschland durchführen, die unter dem Namen Deutsches Schulbarometer veröffentlicht werden. Diese Publikation fasst die zentralen Ergebnisse einer Befragung unter Lehrkräften an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland zusammen, die zwischen 11. November und 02. Dezember 2025 durchgeführt und nun aktuell dokumentiert wurde.

Für rund die Hälfte der Lehrkräfte ist demnach das Verhalten ihrer Schüler:innen die größte Herausforderung im beruflichen Alltag. Rund jede zweite Lehrkraft wünscht sich auch mehr Einsatz für Demokratiebildung an ihrer Schule. Viele Lehrkräfte sind zudem unsicher, wie sie im Unterricht mit politischen Meinungen umgehen sollen. Der regelmäßige Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Lehrerzimmer hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Und wie in den Vorjahren steht einer großen beruflichen Zufriedenheit eine unverändert hohe Wechselbereitschaft gegenüber. 

Download und Quelle: https://bosch-stiftung.de/publikation/deutsches-schulbarometer-lehrkraefte-2026

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Bildungsministerkonferenz verabschiedet gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat im Rahmen ihrer 8. Sitzung eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet. Darin verständigen sich die Länder auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen, um Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von digitaler Resilienz, der Schutz vor negativen Auswirkungen exzessiver Social-Media-Nutzung sowie die enge Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und weiteren gesellschaftlichen Akteuren.

Die Länder bekennen sich dabei zu einem gemeinsamen Dreiklang: Sensibilisieren – Stärken – Schützen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollen noch gezielter über Chancen und Risiken der Social-Media-Nutzung aufgeklärt und im Umgang unterstützt werden. Dafür soll der Erwerb von Medienkompetenz systematisch gestärkt werden – etwa beim Umgang mit Fake News, Cybermobbing, Datenschutz, Deepfakes oder digitalem Manipulationsdruck. Die Erklärung betont dabei die besondere Bedeutung von Prävention, digitaler Resilienz sowie von klaren Schutz- und Unterstützungsstrukturen für Kinder und Jugendliche. Schulen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Sie unterstützen junge Menschen dabei, digitale Medien reflektiert, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen und stärken gleichzeitig die Werte- und Demokratiebildung auch im digitalen Raum.

Hintergrund
Die Erklärung ist Teil eines breiteren gesellschaftlichen und politischen Prozesses zum Umgang mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen. Hintergrund sind unter anderem aktuelle Studien zu den Auswirkungen intensiver Social-Media-Nutzung auf psychische Gesundheit, sozialen Druck und die demokratische Diskurskultur.

Mit der Erklärung knüpft die Bildungsministerkonferenz an ihre bisherigen Strategien zur digitalen Bildung an und setzt einen stärkeren Fokus auf Prävention, Medienkompetenz und den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Die Erklärung der Bildungsministerkonferenz zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich zum Download

Weiterlesen und Quelle: https://www.kmk.org/aktuelles/pressearchiv/mitteilung/bildungsministerkonferenz-verabschiedet-gemeinsame-erklaerung-zum-umgang-mit-social-media-im-schulischen-bereich.html

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Rauschen im Blätterwald …

tagesschau.de: Minister wollen Stärkung der Medienkompetenz und Social-Media-Leitlinien für Kinder

Erstmals haben sich die Bildungsminister auf Leitlinien verständigt, um die Kompetenz junger Menschen im Umgang mit Sozialen Medien zu stärken. Das Thema soll etwa in Lehrplänen ausreichend Platz bekommen.

© Hören auf https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kmk-beschluss-social-media-100.html