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Politiker*innen diskutierten mit Jugendlichen über Europa und Demokratie

Zum Projekttag „Europa kommt an die Schule“ besuchte die Bundesministerin Karin Prien die Esther Bejarano Schule in Hamburg-Bahrenfeld. Im Fokus des Gesprächs standen europäische Werte, Jugendbeteiligung und Demokratie.

Am 5. Juni besuchte Bundesjugend- und Bildungsministerin Karin Prien anlässlich des Projekttages der Europäischen Union (EU-Projekttag) „Europa kommt an die Schule“ die Esther Bejarano Schule in Hamburg-Bahrenfeld. Dort tauschte sie sich mit Schülerinnen und Schülern über europapolitische Themen und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus. 

Europa und Politik erlebbar machen
Im Mittelpunkt standen des Austauschs standen Fragen rund um die EU und demokratische Werte, Jugendbeteiligung, Antisemitismusbekämpfung und Chancengleichheit sowie Digitalisierung in Deutschland und Europa. 
Neben den inhaltlichen Themen nahm sich die Bundesbildungsministerin Zeit für persönliche Fragen der Schülerinnen und Schüler zu ihrem beruflichen Alltag und ihrer Tätigkeit.

Der EU-Projekttag
Der EU-Projekttag wurde 2007 als Produkt der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker – von Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentsmitgliedern – bundesweit Schulen. Der EU-Projekttag wird von Bund und Ländern gemeinsam organisiert und hat sich seit 2007 zu einem Erfolgsprojekt in der Demokratiebildung entwickelt

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/karin-prien-diskutiert-mit-jugendlichen-ueber-europa-und-demokratie-286570

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Finanzbildung an Schulen: Was Wirtschaftslehrkräfte sagen

Deutschland braucht mehr Finanzbildung – auch und vor allem in den Schulen. Die Erfahrungen der Lehrkräfte, die täglich Finanzthemen unterrichten, sind dafür besonders wertvoll. Deshalb hat der Bankenverband Wirtschaftslehrkräfte in qualitativen Gruppendiskussionen und einer quantitativen Umfrage befragt. Die Ergebnisse beider Studien zeigen die strukturellen, didaktischen und organisatorischen Herausforderungen, die einer stärkeren Finanzbildung im Weg stehen.

Lehrkräfte befürworten mehr Finanzbildung in der Schule
Viele Lehrkräfte, die Wirtschafts- und Finanzthemen unterrichten, sehen Finanzbildung nicht nur als Teil der Allgemeinbildung, sondern als wichtige Vorbereitung junger Menschen auf ihr späteres Leben – privat wie beruflich. Aus Sicht der Befragten ist das Thema im Lehrplan aber zu wenig verankert. 92 Prozent der Lehrkräfte meinen, dass Schulen mehr Finanz- und Wirtschaftswissen vermitteln sollten, und 78 Prozent wünschen sich dafür ein eigenes Schulfach in allen Bundesländern. Besonders wichtig finden sie die Themen Umgang mit Geld, Altersvorsorge und Geldanlage.

Herausforderungen im schulischen Alltag
Im Alltag berichten viele Lehrkräfte, dass die geringe Stundenanzahl im Lehrplan eine vertiefte Behandlung der Inhalte kaum zulässt. Vieles kann nur oberflächlich angesprochen werden. Außerdem hält nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten die bestehenden Lehrpläne für eine solide Grundlage für den Unterricht. Zwar schätzen manche die Freiheit bei der Themenwahl, doch ohne klarere Vorgaben oder geeignetes Material entsteht oft Unsicherheit. Viele müssen sich zusätzliches Wissen oder Materialien in ihrer Freizeit aneignen, was die Arbeitsbelastung erhöht. Themen wie Kryptowährungen, Aktien oder Arbeitsmarkttrends verändern sich schnell und erfordern ständige Aktualisierung – etwas, das im Schulalltag schwer umzusetzen ist.

 Weiterlessen und Quelle: https://bankenverband.de/finanzbildung/finanzbildung-schulen-was-wirtschaftslehrkraefte-sagen

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Plattform „Journalismus macht Schule“

Unser Ziel ist es, Schüler:innen dazu zu befähigen, sich möglichst umfassend, ausgewogen und faktenbasiert über das Zeitgeschehen zu informieren. Wir möchten ihnen zeigen, wie journalistische Arbeit funktioniert und warum sie für eine demokratische Gesellschaft so wichtig ist. Dafür vermitteln wir Schulbesuche von Journalist:innen, bieten Fortbildungen für Lehrkräfte und Journalist:innen an, vernetzen die relevanten Akteur:innen auf diesem Feld und setzen uns für das Thema in Medien und Politik ein.

Seit 2022 ist „Journalismus macht Schule“ ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mit Tipps und Tools für den Klassenraum wollen wir dazu beitragen, Medienwissen und praktische Kenntnisse zu vermitteln. Journalismus macht Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lehrkräfte bei der Vermittlung von Informations- und Nachrichtenkompetenz zu unterstützen.

Im Verein schließen sich Vertreter:innen aus Redaktionen, Journalistenschulen und Universitäten, aus Lehrerfortbildung und Medienpädagogik, sowie Medienanstalten und Institutionen der politischen Bildung zu einem bundesweiten Netzwerk zusammen, um diese Aufgabe zu erfüllen. Ziel ist es, in einer koordinierten und nachhaltigen Anstrengung von Journalist:innen und Lehrenden, Schüler:innen zu kompetenten Akteur:innen in der demokratischen Öffentlichkeit zu machen.

Weiterlesen und Quelle: https://journalismus-macht-schule.org/

KI auf jugendaffinen Plattformen: Anbieter schaffen neue Einfallstore für Risiken

Sexualisierte Gewalt und extremistische Hassinhalte bleiben zentrale Probleme im Netz: Im zweiten Jahr in Folge hat jugendschutz.net mehr als 15.000 Fälle von Missbrauchsdarstellungen von Kindern bearbeitet. Bei Spotify und Discord stellte die Stelle zahlreiche volksverhetzende Texte und strafbare extremistische Kennzeichen fest; auf TikTok und Co. dokumentierte jugendschutz.net drastische Hass- und Gewaltfantasien gegenüber Frauen und Mädchen.

Verschärft werden viele Risiken durch KI-Anwendungen, die frei verfügbar und kinderleicht auch für strafbare Handlungen einsetzbar sind. Die Anbieter der Dienste unternehmen dagegen viel zu wenig für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dies sind zentrale Befunde des aktuellen Jahresberichts von jugendschutz.net.

Der aktuelle Jahresbericht von jugendschutz.net steht zum Download bereit unter: https://bericht.jugendschutz.net/jahresbericht-2025

Über jugendschutz.net
jugendschutz.net fungiert als das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund, Ländern und Landesmedienanstalten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Stelle recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Sie wirkt darauf hin, dass Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen beseitigt und Angebote so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können.

Die Jugendministerien der Länder haben jugendschutz.net 1997 gegründet. Die Aufgaben wurden 2003 im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) festgelegt. Die Stelle ist seither an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden. 2021 hat der Bund jugendschutz.net als gemeinsamem Kompetenzzentrum im Jugendschutzgesetz (JuSchG) ebenfalls eine gesetzliche Aufgabe zugewiesen.

jugendschutz.net wird finanziert von den Obersten Landesjugendbehörden, den Landesmedienanstalten und gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Europäischen Union. jugendschutz.net nimmt über seine Online-Beschwerdestelle Hinweise auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen. Verstöße im Netz können gemeldet werden unter: https://www.jugendschutz.net/verstoss-melden

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/ki-auf-jugendaffinen-plattformen-anbieter-schaffen-neue-einfallstore-fuer-risiken-286168

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Rauschen im Blätterwald …

Süddeutsche Zeitung: Bundespräsident ruft zu mehr Engagement für Demokratie auf

Frank-Walter Steinmeier betont, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist. Ein besonderer Geburtstag ist Anlass.

Weiterlesen auf https://www.sueddeutsche.de/politik/deutschlandweiter-ehrentag-bundespraesident-ruft-zu-mehr-engagement-fuer-demokratie-auf-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260520-930-105885

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Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland

Zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger schaffen als Ehrenamtliche vielfältige Möglichkeiten und Räume zum Lernen – etwa in Museen, Sportvereinen, Akademien, Kultur- oder Jugendeinrichtungen. Sie vermitteln Wissen und Werte, fördern Kompetenzen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung und Integration. Zugleich schaffen sie zusätzliche Angebote in der öffentlichen Schulbildung und setzen neue Impulse in den Schulalltag. Das Engagement der Zivilgesellschaft ist aus der Bildungslandschaft in Deutschland nicht wegzudenken – und doch oft viel zu wenig sichtbar. Damit sich dessen Potenzial künftig besser entfalten kann, ist ein Umdenken in der politischen Steuerung unerlässlich.

Inhalte

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/573004/zivilgesellschaft-stille-saeule-der-bildung-in-deutschland/

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Starker Zusammenhalt, standfeste Demokratie

Die Bundesregierung stärkt den sozialen Zusammenhalt und die standhafte Demokratie
Den sozialen Zusammenhalt stärken: Das ist ein wichtiges Ziel der Bundesregierung. Um das zu erreichen, will sie Familien unterstützen, die Bildungschancen erhöhen sowie eine gute medizinische Versorgung und Pflege sichern. Zudem will die Bundesregierung den Sport und das ehrenamtliche Engagement stärken und für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. 

Bildungschancen erhöhen
Um die Chancengerechtigkeit aller Kinder in Deutschland zu erhöhen, soll eine verpflichtende Sprach- und Entwicklungsdiagnostik für alle Vierjährigen eingeführt werden. Auf mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung zielt auch die zusätzliche Förderung für Sprach-Kitas und die Ausweitung des Startchancenprogramms für Schulen mit sozial benachteiligten Kindern auf Kitas. Den Teilhabebetrag des Bildungs- und Teilhabepakets will die Bundesregierung von 15 auf 20 Euro erhöhen. Zudem sollen mehr Kinder in Kitas und Schulen ein kostenloses Mittagessen bekommen.

Mit dem DigitalPakt 2.0 werden die digitale Infrastruktur in Schulen und eine verlässliche Administration ausgebaut. Zudem werden ein Digitalpakt Weiterbildung und ein Förderprogramm zur digitalen Teilhabe aufgelegt.

Das BAföG soll umfassend modernisiert werden: Die Wohnkostenpauschale soll erhöht, die Freibeträge dynamisiert und der Grundbedarf für Studierende in zwei Schritten dauerhaft an das Grundsicherungsniveau angepasst werden. Auch das Aufstiegs-BAföG soll attraktiver und unbürokratischer werden.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/schwerpunkt-zusammenhalt-2342046

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Rauschen im Blätterwald …

Tagesschau.de: Sparkurs bei Inklusion: Wenn das Geld für Emils einzige Stütze in der Schule fehlt

Ein geleaktes Sparpapier der Bundesregierung droht mit Milliarden-Kürzungen im Sozialbereich. Besonders die Kinder- und Jugendhilfe könnte es hart treffen. Betroffene Familien wie die von Emil aus Frankfurt befürchten massive Rückschritte für die Inklusion.

© und weiterlesen auf https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-sparkurs-bei-inklusion-sozialverbaende-schlagen-alarm-100.html

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Neue Studie untersucht Darstellung von Babys und Kleinkindern in Social-Media-Profilen

Babys und Kleinkinder sind ein fester Bestandteil vieler sogenannter Family-Influencing-Accounts. Damit sind Influencer*innen gemeint, die ihren Familienalltag teilen und dabei kommerzielle Interessen verfolgen. Nun ist eine neue Studie erschienen, die erstmals systematisch untersucht, wie Kinder im Alter bis fünf Jahre in solchen monetarisierten Profilen auf Social-Media-Plattformen dargestellt werden. Die Studie wurde vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut durchgeführt und von fünf Landesmedienanstalten durch Drittmittel unterstützt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie präsent Kinder in den Inhalten mancher Family-Influencer*innen sind und welche tragende Rolle sie spielen. So stellen die Forschenden fest, dass Kinder „häufig als Authentizitätsnachweis, Interaktionsaspekt und Community-Verstärker fungieren“. Damit tragen sie wesentlich zur Reichweite und zum wirtschaftlichen Erfolg der Accounts bei.

Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass sich daraus ein Spannungsfeld ergibt. Kinder werden Teil öffentlicher und kommerzieller Kommunikation, ohne selbst entscheiden zu können, ob und wie sie im Netz erscheinen möchten. Dies kann laut den Autor*innen im Widerspruch zum Schutzbedürfnis der Kinder stehen und langfristige Folgen für ihre Privatsphäre und persönliche Entwicklung haben.

Weiterlesen und Quelle: https://www.klicksafe.de/news/neue-studie-untersucht-darstellung-von-babys-und-kleinkindern-in-social-media-profilen