b_bpb_logo_gross_rgb

Portal „Rechtsextremismus im Internet“

Das Propaganda-Potential des Internets hat die rechtsextreme Szene schon vor Jahren erkannt. Tausende rechtsextreme Inhalte finden sich im Netz, viele davon amateurhaft und unattraktiv. Doch es gibt auch Experten in der Szene, die hochprofessionell und erfolgreich im Netz agieren.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/180744/rechtsextremismus-im-internet/

Logo "heute"

Rauschen im Blätterwald …

ZDFheute: Schulleiter „Mein Parteibuch ist das Grundgesetz“

|Bildung zählt zu den Wahlkampfthemen in Sachsen-Anhalt. Die AfD will die Schulpflicht abschaffen und fordert ein „Neutralitätsgebot“. Ein Schulleiter spricht über mögliche Folgen.

© Weiterlesen auf https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-sachsen-anhalt-bildung-schule-wahlkampf-neutralitaetsgebot-100.html  

Schulbarometer

Deutsches Schulbarometer Lehrkräfte 2026

Die Robert Bosch Stiftung lässt regelmäßig repräsentative Befragungen zur aktuellen Situation der Schulen in Deutschland durchführen, die unter dem Namen Deutsches Schulbarometer veröffentlicht werden. Diese Publikation fasst die zentralen Ergebnisse einer Befragung unter Lehrkräften an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland zusammen, die zwischen 11. November und 02. Dezember 2025 durchgeführt und nun aktuell dokumentiert wurde.

Für rund die Hälfte der Lehrkräfte ist demnach das Verhalten ihrer Schüler:innen die größte Herausforderung im beruflichen Alltag. Rund jede zweite Lehrkraft wünscht sich auch mehr Einsatz für Demokratiebildung an ihrer Schule. Viele Lehrkräfte sind zudem unsicher, wie sie im Unterricht mit politischen Meinungen umgehen sollen. Der regelmäßige Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Lehrerzimmer hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Und wie in den Vorjahren steht einer großen beruflichen Zufriedenheit eine unverändert hohe Wechselbereitschaft gegenüber. 

Download und Quelle: https://bosch-stiftung.de/publikation/deutsches-schulbarometer-lehrkraefte-2026

pexels-zulfugarkarimov-33440157

Bildungsministerkonferenz verabschiedet gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat im Rahmen ihrer 8. Sitzung eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet. Darin verständigen sich die Länder auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen, um Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von digitaler Resilienz, der Schutz vor negativen Auswirkungen exzessiver Social-Media-Nutzung sowie die enge Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und weiteren gesellschaftlichen Akteuren.

Die Länder bekennen sich dabei zu einem gemeinsamen Dreiklang: Sensibilisieren – Stärken – Schützen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollen noch gezielter über Chancen und Risiken der Social-Media-Nutzung aufgeklärt und im Umgang unterstützt werden. Dafür soll der Erwerb von Medienkompetenz systematisch gestärkt werden – etwa beim Umgang mit Fake News, Cybermobbing, Datenschutz, Deepfakes oder digitalem Manipulationsdruck. Die Erklärung betont dabei die besondere Bedeutung von Prävention, digitaler Resilienz sowie von klaren Schutz- und Unterstützungsstrukturen für Kinder und Jugendliche. Schulen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Sie unterstützen junge Menschen dabei, digitale Medien reflektiert, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen und stärken gleichzeitig die Werte- und Demokratiebildung auch im digitalen Raum.

Hintergrund
Die Erklärung ist Teil eines breiteren gesellschaftlichen und politischen Prozesses zum Umgang mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen. Hintergrund sind unter anderem aktuelle Studien zu den Auswirkungen intensiver Social-Media-Nutzung auf psychische Gesundheit, sozialen Druck und die demokratische Diskurskultur.

Mit der Erklärung knüpft die Bildungsministerkonferenz an ihre bisherigen Strategien zur digitalen Bildung an und setzt einen stärkeren Fokus auf Prävention, Medienkompetenz und den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Die Erklärung der Bildungsministerkonferenz zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich zum Download

Weiterlesen und Quelle: https://www.kmk.org/aktuelles/pressearchiv/mitteilung/bildungsministerkonferenz-verabschiedet-gemeinsame-erklaerung-zum-umgang-mit-social-media-im-schulischen-bereich.html

tagesschau-7400~_v-varm_10c0d1

Rauschen im Blätterwald …

tagesschau.de: Minister wollen Stärkung der Medienkompetenz und Social-Media-Leitlinien für Kinder

Erstmals haben sich die Bildungsminister auf Leitlinien verständigt, um die Kompetenz junger Menschen im Umgang mit Sozialen Medien zu stärken. Das Thema soll etwa in Lehrplänen ausreichend Platz bekommen.

© Hören auf https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kmk-beschluss-social-media-100.html

2026-05-20 09.11.37

Mündige Erinnerung statt manipulierter Geschichte

Bildungsministerkonferenz aktualisiert Empfehlungen zur historisch-politischen Bildung in der Schule

Die Bildungsministerkonferenz hat eine umfassend aktualisierte Empfehlung zur Erinnerungskultur als Gegenstand historisch-politischer Bildung in der Schule beschlossen. Damit reagieren die Länder auf gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen der vergangenen Jahre – von wachsendem Antisemitismus und Desinformation bis hin zu den Herausforderungen digitaler Medien und Künstlicher Intelligenz.

Die Überarbeitung der bisherigen Empfehlung aus dem Jahr 2014 geht auf einen Beschluss der Bildungsministerkonferenz aus dem Jahr 2025 zurück und wurde während der Präsidentschaft von Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, angestoßen. In einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe wurde die Empfehlung anschließend grundlegend aktualisiert und dabei Experten aus Wissenschaft, Gedenkstätten sowie weitere Fachakteuren einbezogen.

Im Mittelpunkt der neuen Empfehlung steht die Frage, wie junge Menschen in einer zunehmend digitalen und pluralen Gesellschaft zu einem reflektierten Umgang mit Geschichte befähigt werden können. Historisch-politische Bildung soll dabei nicht nur Wissen vermitteln, sondern Schülerinnen und Schüler stärken, historische Entwicklungen kritisch einzuordnen, demokratische Werte zu verteidigen und Verantwortung in der Gegenwart zu übernehmen.

„Nur wer die Vergangenheit versteht, kann die Zukunft besser gestalten. Deshalb ist Erinnerungskultur so wichtig. Es geht darum, junge Menschen stark zu machen, damit sie Zusammenhänge verstehen, Verantwortung übernehmen und unsere Demokratie schützen können. Gerade in Zeiten von Desinformation und digitaler Manipulation brauchen junge Menschen Orientierung und die Fähigkeit Fakten von Fälschungen zu unterscheiden. Erinnerungskultur ist deshalb nicht nur ein Blick zurück. Sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Demokratie“, so Anna Stolz, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus.

Die aktualisierte Empfehlung betont die besondere Bedeutung der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Schoa. Gleichzeitig greift sie weitere Themen stärker auf als bisher, darunter die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur, Kolonialismus, Antisemitismus, Antiziganismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie rechtsextremistischer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland. Zudem wird die Bedeutung von Medien- und Quellenkritik im digitalen Raum deutlich hervorgehoben.

Weiterlesen und Quelle: https://www.kmk.org/aktuelles/pressearchiv/mitteilung/muendige-erinnerung-statt-manipulierter-geschichte.html

pexels-matiasluge-31595005

Wie funktioniert die Wehrpflicht?

Bis auf Weiteres freiwillig: Der Bundestag hat eine Reform des Wehrdienstes beschlossen. So soll die Bundeswehr in den nächsten Jahren wachsen. Die Wehrpflicht bleibt dabei ausgesetzt – vorerst.

Fragen und Antworten bei der BpB:

Weiterlesen und Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/550475/wie-funktioniert-die-wehrpflicht/

pexels-ahsanjaya-8719576

Rauschen im Blätterwald …

rbb 24: Schuldenfalle für Jugendliche – warum die Schulen helfen können

Jugendliche sind in der digitalen Welt besonders gefährdet, in die Schuldenfalle zu geraten. Finanzbildung an Schulen findet bisher kaum statt, um junge Menschen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld vorzubereiten. Statt temporärer Projekte fordern Schuldnerberatungen ein verbindliches Schulfach „Finanzbildung“.

© und weiterlesen auf https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2025/06/berlin-brandenburg-schule-finanzbildung-geld-jugendliche-teenager-tiktok-klarna-schulden.html

2023-11-02-eu-projekttag-an-schulen-2025

Politiker*innen diskutierten mit Jugendlichen über Europa und Demokratie

Zum Projekttag „Europa kommt an die Schule“ besuchte die Bundesministerin Karin Prien die Esther Bejarano Schule in Hamburg-Bahrenfeld. Im Fokus des Gesprächs standen europäische Werte, Jugendbeteiligung und Demokratie.

Am 5. Juni besuchte Bundesjugend- und Bildungsministerin Karin Prien anlässlich des Projekttages der Europäischen Union (EU-Projekttag) „Europa kommt an die Schule“ die Esther Bejarano Schule in Hamburg-Bahrenfeld. Dort tauschte sie sich mit Schülerinnen und Schülern über europapolitische Themen und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus. 

Europa und Politik erlebbar machen
Im Mittelpunkt standen des Austauschs standen Fragen rund um die EU und demokratische Werte, Jugendbeteiligung, Antisemitismusbekämpfung und Chancengleichheit sowie Digitalisierung in Deutschland und Europa. 
Neben den inhaltlichen Themen nahm sich die Bundesbildungsministerin Zeit für persönliche Fragen der Schülerinnen und Schüler zu ihrem beruflichen Alltag und ihrer Tätigkeit.

Der EU-Projekttag
Der EU-Projekttag wurde 2007 als Produkt der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker – von Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentsmitgliedern – bundesweit Schulen. Der EU-Projekttag wird von Bund und Ländern gemeinsam organisiert und hat sich seit 2007 zu einem Erfolgsprojekt in der Demokratiebildung entwickelt

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/karin-prien-diskutiert-mit-jugendlichen-ueber-europa-und-demokratie-286570

pexels-yankrukov-8617771

Finanzbildung an Schulen: Was Wirtschaftslehrkräfte sagen

Deutschland braucht mehr Finanzbildung – auch und vor allem in den Schulen. Die Erfahrungen der Lehrkräfte, die täglich Finanzthemen unterrichten, sind dafür besonders wertvoll. Deshalb hat der Bankenverband Wirtschaftslehrkräfte in qualitativen Gruppendiskussionen und einer quantitativen Umfrage befragt. Die Ergebnisse beider Studien zeigen die strukturellen, didaktischen und organisatorischen Herausforderungen, die einer stärkeren Finanzbildung im Weg stehen.

Lehrkräfte befürworten mehr Finanzbildung in der Schule
Viele Lehrkräfte, die Wirtschafts- und Finanzthemen unterrichten, sehen Finanzbildung nicht nur als Teil der Allgemeinbildung, sondern als wichtige Vorbereitung junger Menschen auf ihr späteres Leben – privat wie beruflich. Aus Sicht der Befragten ist das Thema im Lehrplan aber zu wenig verankert. 92 Prozent der Lehrkräfte meinen, dass Schulen mehr Finanz- und Wirtschaftswissen vermitteln sollten, und 78 Prozent wünschen sich dafür ein eigenes Schulfach in allen Bundesländern. Besonders wichtig finden sie die Themen Umgang mit Geld, Altersvorsorge und Geldanlage.

Herausforderungen im schulischen Alltag
Im Alltag berichten viele Lehrkräfte, dass die geringe Stundenanzahl im Lehrplan eine vertiefte Behandlung der Inhalte kaum zulässt. Vieles kann nur oberflächlich angesprochen werden. Außerdem hält nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten die bestehenden Lehrpläne für eine solide Grundlage für den Unterricht. Zwar schätzen manche die Freiheit bei der Themenwahl, doch ohne klarere Vorgaben oder geeignetes Material entsteht oft Unsicherheit. Viele müssen sich zusätzliches Wissen oder Materialien in ihrer Freizeit aneignen, was die Arbeitsbelastung erhöht. Themen wie Kryptowährungen, Aktien oder Arbeitsmarkttrends verändern sich schnell und erfordern ständige Aktualisierung – etwas, das im Schulalltag schwer umzusetzen ist.

 Weiterlessen und Quelle: https://bankenverband.de/finanzbildung/finanzbildung-schulen-was-wirtschaftslehrkraefte-sagen