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DigitalPakt: 90 Prozent der Gelder sind verplant

Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Gleichzeitig ist noch einiges an Geld vorhanden, das bis Ende 2025 und für länderübergreifende Vorhaben bis Ende 2026 eingesetzt werden kann und muss.“
Der DigitalPakt Schule besteht aus mehreren Teilen: Erstens dem 2019 auf den Weg gebrachten Basis-DigitalPakt Schule für den Ausbau der Infrastruktur in den Schulen. Dafür stellt der Bund fünf Milliarden Euro zur Verfügung, die die Länder mit entsprechenden Eigenanteilen ergänzen. Zweitens den drei Zusatzvereinbarungen, die Bund und Länder im Zuge der Corona-Pandemie vereinbart haben: 500 Millionen Euro für ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen mobile Endgeräte anschaffen und an Schülerinnen und Schüler ausleihen können, die zuhause keine eigenen Geräte nutzen können. Weitere 500 Millionen Euro, um Leihgeräte für Lehrkräfte zu beschaffen. Und 500 Millionen Euro zur Förderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik kümmern sollen. Insgesamt stehen im DigitalPakt Schule somit 6,5 Milliarden Euro des Bundes zur Verfügung, einschließlich der Eigenanteile der Länder sind es 7,2 Milliarden Euro. Neubewilligungen durch die Länder im DigitalPakt Schule sind noch bis Mai 2024 möglich.
Aus allen Teilen des DigitalPakts Schule sind bis Juni 2023 insgesamt 2,3 Milliarden Euro Bundesmittel von den zur Verfügung stehenden 6,5 Milliarden Euro abgeflossen. Die Mittelbindung liegt bei 4,7 Milliarden Euro.
Im Rahmen des Basis-DigitalPakts flossen 1,2 Milliarden Euro von den zur Verfügung stehenden fünf Milliarden Euro ab. Die Mittelbindung für bereits bewilligte und abgeschlossene Projekte lag bei 4,5 Milliarden Euro. Das entspricht 90 Prozent der Mittel.
Im Sofortausstattungsprogramm zur Anschaffung von Leihgeräten für Schülerinnen und Schüler sowie im Zusatzprogramm zur Anschaffung von Leihgeräten für Lehrkräfte waren bereits zum 15. August 2022 die Mittel nahezu vollständig ausgegeben.
Im Zusatzprogramm für Administratoren flossen bisher rund 92 Millionen von den zur Verfügung stehenden 500 Millionen Euro ab. Mit 231 Millionen Euro sind hier jetzt 46 Prozent des Gesamtvolumens in bewilligten und teils abgeschlossenen Vorhaben gebunden.
Vorhaben, die von den Ländern im DigitalPakt Schule bereits bewilligt sind oder bis Mai 2024 noch bewilligt werden, können bis Ende 2025 beziehungsweise bei den länderübergreifenden Vorhaben bis Ende 2026 gegenüber dem Bund abgerechnet werden. Auch Schulträger, die bislang noch keine Förderanträge gestellt haben, können abhängig von den Förderrichtlinien der Länder somit grundsätzlich noch Vorhaben auf den Weg bringen und umsetzen.
Mit dem DigitalPakt Schule verfolgen Bund und Länder das gemeinsame Ziel, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das Bildungssystem in Zeiten des digitalen Wandels Teilhabe und Mündigkeit für alle Heranwachsenden sowie Chancengerechtigkeit für jedes einzelne Kind ermöglicht. Er ermöglicht verstärkte Investitionen der Länder und Gemeinden in die kommunale Bildungsinfrastruktur, die die Grundlage für das Lehren und Lernen in der digitalen Welt bilden. Die Investitionen sichern den Aufbau verlässlicher und leistungsfähiger digitaler Bildungsinfrastrukturen.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/pressemitteilungen/de/2023/09/230914-Digitalpaktl.html#searchFacets

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Rauschen im Blätterwald …

Evangelischer Pressedienst: Zentralrat will unverzerrte Darstellung des Judentums mit fördern 

Berlin (epd). Der Zentralrat der Juden in Deutschland setzt sich für eine „sachlich korrekte, vorurteilsfreie, unverzerrte und differenzierte Darstellung des Judentums“ ein. Dabei sollen neben Lehrkräften Menschen erreicht werden, die für Schulbücher und Unterrichtsmaterialien verantwortlich sind, erklärte Zentralrats-Präsident Josef Schuster am Montag in Berlin. Anlass ist die vom Zentralrat, der Kultusministerkonferenz und dem Verband Bildungsmedien eingesetzte Arbeitsgruppe „Judentum in Bildungsmedien“, die an diesem Dienstag ihre Arbeit aufnimmt.

© Weiterlesen auf: https://www.evangelisch.de/inhalte/220399/04-09-2023/zentralrat-will-unverzerrte-darstellung-des-judentums-mit-foerdern

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Jugendmedienworkshop 2023: Demokratie zwischen TikTok und Bundestag

Zum achtzehnten Mal lädt die Jugendpresse Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Bundestag und der Bundeszentrale für politische Bildung 25 politik- und medieninteressierte Jugendliche vom 16. bis 20. Oktober 2023 zu einem Workshop nach Berlin ein. Einen Monat vorher – am 16. und 17. September 2023 – findet ein digitales Vorbereitungswochenende statt.

Im Jugendmedienworkshop 2023 wollen wir einen Blick darauf werfen, wie sich junge Menschen politisch und gesellschaftlich engagieren, welche Startbedingungen sie dabei haben, welche Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten und Unterstützung es gibt. Dabei geht es um verschiedene Beteiligungsformen wie Wahlen und Parteimitgliedschaften, aber auch digitale Beteiligungsformen z. B. über Social Media-Plattformen wie TikTok, Twitter und Instagram, Formen von Protest, oder zivilgesellschaftliches und politisches Engagement.

Wir schauen kritisch darauf, ob Beteiligung für alle Menschen gleich leicht ist. Werden alle Stimmen tatsächlich gleich gehört? Welche Rolle spielen hier Privilegien und Diskriminierung? Hat man überhaupt Zeit dafür? Oder muss man neben Schule, Ausbildung oder Studium z.B. arbeiten gehen, um Geld zu verdienen, auf die Geschwister aufpassen oder die Großeltern versorgen? Oder man möchte sich engagieren, aber in dem Bereich, für den man sich interessiert, reden alle eine Sprache, die man nicht versteht – komplizierte Fachwörter, nicht die eigene Muttersprache, keine Übersetzung von deutscher Laut- in deutsche Gebärdensprache.

Wir schauen uns also genau an: Woraus besteht Politik und was bedeutet Demokratie, besonders auch für Einzelne in einer Gesellschaft? Welche Rolle spielt Politik überhaupt im eigenen Leben? Welche Formen der Beteiligung gibt es gerade für junge Menschen?

Weiterlesen und Quelle: https://jugendpresse.de/projekte/bundestag

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Plattformaufsicht könnte Journalisten stärken – wirksame Aufsicht für die Plattformregulierung

Das neue Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) soll eine wirksame Aufsicht für die Plattformregulierung in Deutschland schaffen. Das zuständige Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat dazu einen Referentenentwurf veröffentlicht, der eine zentrale Beschwerdestelle für alle Internet-Nutzenden bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) ansiedelt. Reporter ohne Grenzen (RSF) begrüßt den Entwurf, der zahlreiche Empfehlungen der Organisation aufgreift. In einer Stellungnahme formuliert RSF allerdings noch weitere notwendige Empfehlungen für eine wirkungsvolle und Nutzenden-zentrierte Plattformaufsicht zum Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit. Mit dem Digitale-Dienste-Gesetz sollen die europäischen Vorgaben des Digital Services Act (DSA) umgesetzt werden.

Weiterlesen und Quelle unter: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/plattformaufsicht-koennte-journalisten-staerken

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Was die Deutschen über die Qualität der Schulen denken – Ergebnisse des zehnten ifo Bildungsbarometers 2023

Im ifo Bildungsbarometer 2023 zeigt sich eine deutliche Verschlechterung in der Bewertung der Schulen: Lediglich 27% der Deutschen geben den Schulen in ihrem Bundesland die Note 1 oder 2, 2014 waren es noch 38%. 79% sind der Meinung, dass sich die Schulbildung durch die Corona-Pandemie verschlechtert hat. Als ernsthaftes Problem sehen die meisten Deutschen den Lehrkräftemangel (77%), gefolgt von fehlenden finanziellen Mitteln (68%) und der Trägheit des Systems (66%). Gegen den Lehrkräftemangel unterstützen die Befragten die Nachqualifizierung von Lehrkräften in Mangelfächern (79%) sowie den Einsatz von Quereinsteiger*innen (64%), lehnen aber größere Klassen ab (81%).

Mehrheitlich befürworten sie deutschlandweit einheitliche Abiturprüfungen (86%) und Vergleichstests in Mathematik und Deutsch (68%). Sie sprechen sich gegen die Abschaffung von Schulnoten (73%) und für Klassenwiederholungen bei schlechten Leistungen (78%) aus. 78% befürworten, dass alle Schulen einheitliche Jahresberichte veröffentlichen müssen. Die Deutschen sind dafür, dass der Bund alle Schüler*innen an weiterführenden Schulen mit Computern ausstattet (65%) und Lehrkräfte Fortbildungen zur Digitalisierung machen müssen (81%). Knappe Mehrheiten lehnen Unterricht zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Chatbots ab (54%) und befürworten Prüfungsformen, die deren Verwendung verhindern (55%). 74% sind für höhere Bildungsausgaben – deutlich mehr als für andere Staatsausgaben.

Weiterlesen, Download und Quelle: https://www.ifo.de/publikationen/2023/aufsatz-zeitschrift/was-die-deutschen-ueber-die-qualitaet-der-schulen-denken

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Wie gehen die Bundesländer mit K.I.-Innovationen um?

Das Bündnis für Bildung hat Informationen zum Umgang der Länder mit K.I. zusammengetragen. Über unten stehenden finden Sie Mitteilungen und Handlungsempfehlungen der Landes- und Kultusministerien zum Einsatz von K.I.-Technologien, vor allem im Bildungskontext.  Das Bündnis für Bildung aktualisiert diese Übersicht fortlaufend. Über Links gelangen Sie zu den jeweils inhaltlich verantwortlichen Absendern.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bfb.org/handlungsempfehlungen-laender-ki

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Sommerpause

Wir möchten Ihnen mit dieser Freitagspost entspannte und genussvolle Ferientage wünschen.

Das didactmedia®-Team bedankt sich bei Ihnen für die freundliche und konstruktive Zusammenarbeit.

Wir werden – wie auch in den vergangenen Jahren – nicht alle zur gleichen Zeit unseren Urlaub verbringen und sind so im didactmedia®-Büro über den ganzen Sommer für Sie zu erreichen und fleißig am produzieren neuer Medien. Sie können sich schon jetzt auf zahlreiche Neuerscheinungen freuen, die nach den Ferien auf Sie warten.

Die nächste Freitagspost erscheint am Donnerstag, 7. September 2023.

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Lebensmittel gehören auf den Teller – nicht in die Tonne

Im Handel sollen künftig deutlich weniger Lebensmittel in der Tonne landen. Das hat der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, mit Unternehmen des deutschen Groß- und Einzelhandels vereinbart: Beiden Seiten unterzeichneten dazu heute einen „Pakt gegen Lebensmittelverschwendung“.

Die Unternehmen verpflichten sich darin auf messbare Reduzierungsziele. Dazu gehört, dass die Lebensmittelabfälle in den teilnehmenden Unternehmen bis 2025 um 30 Prozent reduziert und bis 2030 halbiert werden sollen. Insgesamt wurden über 40 konkrete Maßnahmen identifiziert, die Teil der Vereinbarung sind. So werden beispielsweise die Unternehmen verstärkt Lebensmittel weitergeben und dafür dauerhafte Kooperationen etwa mit den Tafeln oder anderen sozialen Einrichtungen eingehen.

Hier finden Sie den „Pakt gegen Lebensmittelverschwendung“

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/087-pakt-gegen-lebensmittelverschwendung.html

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Eine gesunde Erde ist die Grundlage für unser Leben

In seinem aktuellen Hauptgutachten arbeitet der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen WBGU Zusammenhänge zwischen planetaren Risiken wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung und menschlicher Gesundheit heraus. Auch widmet sich der Beirat auch den Auswirkungen zivilisatorischer Entwicklung auf die Zunahme von Krankheiten.

Zur Lösung dieser Probleme entwickelt der WBGU die Vision „gesunder Menschen auf einer gesunden Erde“, in der elementare menschliche Lebensbereiche – Ernähren, Bewegen, Wohnen – gesund und umweltverträglich gestaltet und die vorherrschenden Risiken Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung durch Einhaltung der planetaren Grenzen bewältigt werden.

Zur Realisierung seiner Vision hält der WBGU die Erfüllung der folgenden Voraussetzungen für erforderlich: Transformation bestehender Gesundheitssysteme und dabei v. a. Stärkung der Prävention vor gleichzeitig auftretenden neuen und alten Gesundheitsrisiken, Verbesserung der internationalen Kooperation durch eine „globale Dringlichkeitsgovernance“ sowie Einhaltung der Nachhaltigkeits-, Klima- und Biodiversitätsziele bzw. -abkommen.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung („Rio-Konferenz“) von der Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Der WBGU wird gemeinsam vom Bundesforschungsministerium und vom Bundesumweltministerium finanziert.

Weiterlesen und Quelle: https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/pressemitteilungen/de/2023/06/140623-WBGU.html#searchFacets