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Von Multiprofessionalität bis Medienbildung: Die didacta 2026 präsentiert die gesamte Bandbreite an Bildungsthemen

Die didacta 2026, Europas größte Bildungsmesse, öffnet vom 10. bis 14. März ihre Tore in Köln. Mit einem Programm, das Bildung entlang der gesamten Bildungskette beleuchtet, wird sie erneut zum unverzichtbaren Termin für Fachkräfte, Entscheiderinnen und Entscheider und Bildungspioniere. Unter dem Motto „Alles im Wandel. Bildung im Fokus“ vereint die Messe Dialog zu aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen mit Impulsen und Lösungen der sich stetig wandelnden Bildungsaufgaben. Dabei setzt sie besondere Akzente mit interaktiven Sonderschauen und praxisnahen Sonderveranstaltungen. Ein Technologie- und Team-Highlight werden die RoboCup German Open 2026 sein.

Im Zentrum von Schulischer und Außerschulischer Bildung stehen Themen wie Medienbildung, digitale Infrastruktur und Inklusion. Sonderschauen zeigen beispielsweise, wie außerschulische Lernorte – etwa Museen oder Stiftungen – den Schulalltag bereichern können. Doch nicht nur das Potenzial unterschiedlicher Bildungsorte wird behandelt, auch das Zusammenspiel verschiedener Expertisen findet Beachtung. Antworten auf die Frage, wie Schule so gestaltet werden kann, dass alle Kinder und Jugendlichen erfolgreich lernen können, gibt die Sonderschau „Eine Schule für alle – Multiprofessionalität als Chance“ des Didacta Verbandes. Mit einem vielfältigen Fach- und Mitmachprogramm an allen fünf Messetagen gibt sie zahlreiche inspirierende Beispiele dafür, wie unterschiedliche Professionen – von Sonderpädagogik bis hin zu Schulpsychologie – gemeinsam wirksam werden können.

Weiterlesen und Quelle : https://www.didacta-koeln.de/pressemitteilungen

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Fortschritte bei digitaler Medienkompetenz im Lehramt – aber noch kein flächendeckender Standard

  • Immer mehr Hochschulen verankern digitale Medienkompetenz verpflichtend im Lehramtsstudium.
  • Doch noch ist das Thema nicht überall für alle Lehramtsstudierenden verbindlich – und KI-Kompetenzen sind bislang meist nur punktuell und vor allem in optionalen Formaten verankert.
  • Dies zeigen Daten des Monitor Lehrkräftebildung aus dem Wintersemester 2024/25.

Digitale und KI-gestützte Anwendungen werden im Alltag und in der Berufswelt zur Selbstverständlichkeit. Damit Schülerinnen und Schüler an der digitalen Welt kompetent, kritisch und sicher teilhaben können, kommt Lehrkräften eine Schlüsselrolle zu. Wie weit sie bereits im Lehramtsstudium verpflichtend auf diese Themen vorbereitet werden, zeigt ein neues Datenupdate des Monitor Lehrkräftebildung.

Medienkompetenz ist häufiger Pflicht – aber noch nicht für alle Lehramtsstudierenden

Die Verankerung von „Medienkompetenz in einer digitalen Welt“ als verpflichtender Bestandteil des Lehramtsstudiums ist deutlich vorangekommen. Dennoch gilt: An einem guten Drittel der Hochschulen ist das Thema weiterhin nicht für alle Lehramtsstudierenden verpflichtend verankert. Sichtbar wird die Lücke am Beispiel des Lehramts für Gymnasien: Hier lag der Anteil der Hochschulen ohne verpflichtende Verankerung für alle Lehramtsstudierenden im Wintersemester 2024/25 bei 34 Prozent. „Es gibt zwar Fortschritte, dennoch sind die Ergebnisse alles andere als zufriedenstellend“, sagt Andrea Frank. „Damit Schülerinnen und Schüler die Chance haben, Medienkompetenz systematisch zu entwickeln, müssen die Lehrkräfte von heute und morgen diese Kompetenzen selbst verbindlich erwerben“, so die stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes.

Verankerung in den Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken entscheidend

Für den nachhaltigen Kompetenzaufbau reicht es laut den Expert*innen des Monitor Lehrkräftebildung nicht, wenn digitale Inhalte nur punktuell und auf freiwilliger Basis im Studium vorkommen. Entscheidend ist insbesondere die gleichzeitige curriculare Verankerung in Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken. Im Wintersemester 2024/25 war diese an 43 Prozent der Hochschulen gegeben – im Umkehrschluss hat mehr als die Hälfte diese Verankerung in den Schlüsseldisziplinen des Lehramtsstudiums weiterhin nicht umgesetzt.

Die Sonderauswertung zum Download: Lehramtsstudium in der digitalen Welt – Erweitertes Datenupdate

KI-Kompetenzen im Lehramtsstudium nur in einem Bundesland verbindlich

Erstmals wurden im Rahmen des Datenupdates auch die Rahmenbedingungen für den Erwerb von KI-Kompetenzen im Lehramtsstudium erfasst. Ländervorgaben, die Künstliche Intelligenz als Querschnittsthema im Lehramtsstudium festschreiben, gab es im Wintersemester 2024/25 mit Rheinland-Pfalz erst in einem Bundesland. Und auch an den Hochschulen dominieren bislang punktuelle Ansätze: Nur an rund einem Viertel der Standorte gab es für Lehramtsstudierende optionale Angebote, in denen KI ein Schwerpunktthema darstellt. „Die Daten zeigen: Bei KI-Kompetenzen im Lehramtsstudium stehen wir noch am Anfang. Jetzt gilt es, das Thema dringend in die Fläche zu bringen – durch klare Rahmenbedingungen der Länder und vor allem durch den Gestaltungswillen der Hochschulen“, beurteilt Frank Ziegele die Situation. „Wenn beide Ebenen zusammenspielen, kann aus einem zögerlichen Start ein echter Entwicklungssprung werden“, so der Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Weiterlesen und Quelle: https://www.bosch-stiftung.de/de/presse/2026/02/fortschritte-bei-digitaler-medienkompetenz-im-lehramt-aber-noch-kein

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FINNreporter sind Botschafter für frühe Medienkompetenz

Junger Besuch im Bundeskanzleramt: Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer hat die Kinderreporter des Vereins fragFINN für ein Exklusiv-Interview begrüßt. Zu Gast waren acht Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 13 Jahren. Neben Fragen zur Arbeit als Medienstaatsminister zeigte sich der Reporternachwuchs besonders interessiert am Thema KI und seinen Herausforderungen sowie dem Weimatar, Deutschlands erstem Minister-Avatar.

Die Kinderreporterinnen und -reporter des fragFINN e.V. berichten seit 2019 altersgerecht über aktuell wichtige Themen, um Kinder zu befähigen, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Ziel ist es, junge Menschen für die großen Themen rund um Medien und Nachrichten fit und kompetent zu machen. Ihre Reportagen werden auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Vereins veröffentlicht.

Weiterlesen und Quelle : https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/kinderreporter-von-fragfinn-loechern-staatsminister-weimer-im-exklusiv-interview-finnreporter-sind-botschafter-fuer-fruehe-medienkompetenz–2404904

Oder direkt zu www.fragFINN.de

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Plattform „Wasser macht Schule“

Der tägliche Umgang mit Wasser ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Doch woher kommt unser Trinkwasser? Wie nutzen wir es? Was sollten wir im Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel beachten? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Materialien der Reihe „Wasser macht Schule“ nach, die der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. für Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern entwickelt hat.

In altersgerecht aufbereiteten Bildungsmaterialien für Kindergärten, Vorschulen, Grundschulen und weiterführende Schulen lernen Kinder und Jugendliche alles Wissenswerte zum Thema Wasser. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zu den Unterrichtsheften. Arbeitsblätter und Kopiervorlagen stehen zum Download zur Verfügung. 

Das Trinken in der Schule zu fördern,  ist sinnvoll und wird durch die „Trink fit“-Studie belegt: Alle Informationen zur Studie sowie Materialien für die Schule finden Sie ebenfalls auf der Plattform.

In einem Lexikon werden Begrifflichkeiten erläutert.

Weiterlesen und Quelle: https://wasser-macht-schule.de

Stadt-Land-Bildung-Pressemitteilung

Stadt oder Land: Wo haben junge Menschen die besseren Chancen auf gute Bildung?

Deutsche Telekom Stiftung veröffentlicht repräsentative Allensbach-Umfrage zu Bildungschancen – Befragt wurden Bürgermeister, Eltern und Schulleitungen – Kommunales Bildungsmanagement mit viel Luft nach oben – Stärken und Schwächen strukturell bedingt – Regional unterschiedliche Schwerpunktsetzung bei Bildungsangeboten

Hängt der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in Deutschland davon ab, ob sie in der Stadt oder auf dem Land zur Schule gehen? Und falls ja, was bedeutet das für die Bildungspolitik in den Ländern und Kommunen? Diesen und weiteren Fragen zu Bildungschancen in Stadt und Land ist das Institut für Demoskopie Allensbach nachgegangen. Bürgermeister, Eltern und Schulleitungen wurden im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung zum Bildungsangebot der eigenen Kommune befragt. Größere Unterschiede wurden dabei unter anderem bei der Verfügbarkeit außerschulischer Angebote oder solcher zur Berufsorientierung deutlich, aber erwartungsgemäß auch bei der Anbindung von Schulen an den Nahverkehr. Insgesamt halten die Befragten die Voraussetzungen in Stadt und Land aber für ähnlich gut: Über 80 Prozent aller Eltern und Bürgermeister sowie 70 Prozent der Schulleitungen haben den Eindruck, dass junge Menschen in der eigenen Stadt oder Gemeinde gute Bildungschancen haben.

Nur ein Drittel der Bürgermeister in den Städten und gerade sieben Prozent ihrer Amtskollegen in den ländlichen Gebieten bestätigen, Bildung systematisch sowie über Institutionen und Rechtskreise hinweg anzugehen. Dort, wo solch ein kommunales Bildungsmanagement etabliert ist, übernimmt es vielfältige Aufgaben. Besonders wichtig sind nach Auskunft der Bürgermeister der Auf- und Ausbau von Bildungsnetzwerken. Dazu arbeiten die Städte und Kommunen unter anderem mit den Schulen, aber auch mit Akteuren wie der Jugendhilfe und Vereinen zusammen und entwickeln gemeinsam Bildungsziele und -strategien.

Die Befragung von Eltern und Schulleitungen zeigt, dass die digitale Ausstattung von Schulen sowohl in den Städten als auch auf dem Land keine Herausforderung mehr zu sein scheint. Die Mehrheit der Schulleitungen (Stadt: 86 Prozent, Land: 87 Prozent) sieht das so. Die Eltern sind kritischer, aber auch sie bewerten die digitale Ausstattung mehrheitlich positiv (Stadt: 67 Prozent, Land: 61 Prozent). Überraschende Ergebnisse zeigen die Befragungen auch beim Lehrkräftemangel. Hier sind jeweils weniger als die Hälfte der Bürgermeister, Eltern und Schulleitungen der Meinung, zu wenig Lehrkräfte oder der Stundenausfall gehörten zu den größten Herausforderungen der Schulen.

Anders sieht das bei der finanziellen Ausstattung, beim Thema Bürokratie und auch bei der Einbindung von Eltern und Kindern mit Sprachbarrieren aus. Die Bürgermeister in ihrer Rolle als Schulträger beklagen fehlende finanzielle Mittel als größte Herausforderungen für ihre Schulen. 81 Prozent der Bürgermeister auf dem Land und 72 Prozent in der Stadt sind dieser Meinung. Die Schulleitungen nennen als ihr größtes Problem zu hohen Verwaltungsaufwand (Stadt: 85 Prozent, Land: 80 Prozent). 82 Prozent aller befragten Schulleitungen nennen außerdem mangelnde Sprachkenntnisse von Eltern und Kindern als Herausforderung im Schulalltag. Die bedauerlichen Folgen: Die Schüler können dem Unterricht weniger gut folgen und die Eltern können sich nicht ausreichend für die Belange ihrer Kinder einsetzen.

Eine Langfassung der Ergebnisse und Details zur Methodik sind verfügbar unter www.telekom-stiftung.de/stadt-land.

Weiterlesen und Quelle : https://www.telekom-stiftung.de/presse/stadt-oder-land-wo-haben-junge-menschen-die-besseren-chancen-auf-gute-bildung

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Plattform zu digitaler Gewalt des Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland (bff)

Digitale Gewalt umfasst eine Vielzahl von Angriffsformen, die auf Herabsetzung, Rufschädigung, soziale Isolation und die Nötigung oder Erpressung eines bestimmten Verhaltens der Betroffenen abzielen. Die durch digitale Medien mögliche anonyme Vorgehensweise und die Brandbreite digitaler Kommunikation erleichtern die Angriffe. Digitale Gewalt findet aber ebenso im sogenannten sozialen Nahraum statt. Als geschlechtsspezifische Gewalt ist sie häufig Teil von (Ex)Partnerschaftsgewalt, Stalking und Trennung.

Der bff hat folgende Definition für digitale Gewalt erarbeitet:
Digitale Gewalt ist ein Oberbegriff für Formen von geschlechtsspezifischer Gewalt, die sich technischer Hilfsmittel und digitaler Medien (Handy, Apps, Internetanwendungen, Mails etc.) bedienen und/oder geschlechtsspezifische Gewalt, die im digitalen Raum, z.B. auf Online-Portalen oder sozialen Plattformen stattfindet. Digitale Gewalt funktioniert nicht getrennt von „analoger Gewalt“, sie stellt meist eine Ergänzung oder Verstärkung von Gewaltverhältnissen und -dynamiken dar.

Weiterlesen und Quelle: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/ueber-uns/der-bundesverband.html

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Rauschen im Blätterwald …

Ruhr 24: Alle NRW-Grundschulen bekommen ab Anfang 2026 neuen Unterricht

In Nordrhein-Westfalen startet Anfang 2026 ein Unterrichtsprogramm, das alle Grundschulkinder fit für den Umgang mit digitalen Medien machen soll. Das Bildungsministerium führt dazu das Präventionsprogramm „Diginautis“ landesweit ein.

Weiterlesen und Quelle: https://www.ruhr24.de/nrw/nrw-unterricht-grundschule-schule-kinder-bildschirm-zeit-2026-diginautis-praevention-programm-94083202.html

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Informationen zum Safer Internet Day

Save the Date: Am 10. Februar ist der Safer Internet Day 2026. Seien Sie dabei!

Unter dem Motto „Together for a better Internet“ machen sich alljährlich im Februar zum Safer Internet Day viele Menschen und Institutionen auf der ganzen Welt dafür stark, die Sicherheit im Internet zu verbessern. Besonders Kinder und Jugendliche sollen im selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden.

Ansatzpunkte gibt es dabei viele: der respektvolle Umgang miteinander, die Förderung der Medienkompetenz, die Schaffung adäquater rechtlicher Rahmenbedingungen oder auch die Bereitstellung hochwertiger Angebote für Kinder und Jugendliche.

Dementsprechend beteiligen sich verschiedenste Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen am Safer Internet Day: Schulen, Kindergärten, Institutionen des öffentlichen Rechts und der Politik, aber auch Eltern, Kinder und Jugendliche – alle können zu einem besseren Miteinander im digitalen Raum beitragen.

Was sind die Ziele des Safer Internet Day?

  • das Bewusstsein rund um den souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien fördern,
  • Menschen aller Altersgruppen motivieren, sich mit Sicherheit im Internet zu beschäftigen,
  • die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf das Thema „Sicheres Internet“ lenken,
  • und ein aktives Mitwirken von Institutionen, Organisationen, Verbänden, Unternehmen, Initiativen, Schulen, Privatpersonen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene als Teil einer weltweiten Kampagne initiieren.

Weiterlesen und Quelle: https://www.klicksafe.de/news/ideen-und-materialien-fuer-den-unterricht-zum-safer-internet-day-2026